Jeder Informatiklernende ist kurz vor Ende seiner Lehre mit der IPA konfrontiert. Schon alleine ein geeignetes Thema zu finden ist oft fast ein Ding der Unmölichkeit. Geeignete Informationen im Internet findet man wenige und vor allem gute Beispiele findet man überhaupt nicht. Das möchte ich nun Ändern und so stelle ich meine IPA ins Netz. Warum auch nicht?

IPA Summary

Das folgende Summary ist das Original- Summary von PK19.org. Es beschreibt meine IPA- Arbeit im Groben.

CMDB für Laborumgebung

Diese IPA behandelt das Thema CMDB für Laborumgebungen. Ziel war es eine Configuration Management Database zu planen und zu realisieren, so dass sie in einem späteren Schritt firmenintern verwendet werden kann.

Meine Aufgaben im IPA Zeitraum waren die folgenden:

1. Analyse der Problemstellung
Der erste Schritt jedes Projektes ist, die Problemstellung zu erfassen und möliche Stolpersteine zu erkennen. Grösster Stolperstein im Projekt „CMDB für Laborumgebung“ war das fehlende CMDB- Modell, dieses bildet das Herzstück jeder CMDB. Es legt fest, welche Configuration Items (Computer, Software, Drucker, Dokumentationen usw.) erfasst werden und wie hoch der Detailierungsgrad ausfällt. Das erlernte Wissen betreffend ITIL musste eingesetzt werden um ein optimales CMDB- Modell erstellen zu können welches den Kundenbedürfnissen Rechnung trägt. Ich präsentierte am Ende dieser Phase dem Auftraggeber ein möliches CMDB- Modell, welches vom Auftraggeber abgesegnet wurde. Dieser Entscheid bildete die Grundlage für die weiteren Schritte.

2. Grobkonzept erstellen
Zweiter Schritt war das erstellen eines Grobkonzeptes. Beim Start dieser Projektphase gab es verschiedene, offene Punkte, welche verschiedenen Lösungsvarianten erlaubten. In einem morphologischen Kasten hielt ich die offene Punkte und Lösungsvarianten fest. Um sicherzustellen, dass wichtige Entscheidungen nicht willkürlich getroffen werden, wurden die verschiedenen Lösungsvarianten mittels einer Nutzwertanalyse miteinander verglichen. Die Entscheidung, welche Variante umgesetzt wird, lag aber schlussendlich beim Auftraggeber. Meine Rolle als Projektleiter bestand darin, eine gute Grundlage für die Entscheidungsfindung zu schaffen.

3. Feinkonzept erstellen
Nach dem die Lösungsvarianten feststanden, konnte mit der eigentlichen Planung der Lösung begonnen werden. Da eine CMDB eine Datenbank voraussetzt, war ein wichtiger Punkt im Feinkonzept das ERD (Entity- Relationship- Diagramme) und logische Datenbankmodell. Weitere wichtige Punkte waren die Navigationsstruktur und die Aktivitätsdiagramme.

Eine gute Planung, ist der Schlüssel zum Erfolg in einem solchen Projekt. Da jede Korrektur, weitere Korrekturen nach sich zieht, welche viel Zeit kosten.

4. Realisierung
Die Realisierung war der vierte Schritt. Die Datenbank wurde nach den Vorgaben im Feinkonzept realisiert, wie auch die weiteren Punkte. Man entschied sich dafür, ein Webinterface zu entwickeln, das mit PHP programmiert wird. Somit können auch Personen die CMDB verwenden, welche keine Informatikerausbildung absolviert haben und sich nicht mit der Datenbanksprache SQL auskennen.

5. Test
Das Testen ist ein wichtiger Punkt der Qualitätssicherung. Es wurde ein ausführlicher und detaillierter Testplan erstellt, welcher die Applikation auf Herz und Nieren testet. Auftretende Fehler wurden festgehalten und in einem Massnahmenplan wurde festgelegt, wie man auf diese Fehler reagiert.

Zwei anstrengende Wochen gingen schnell vorüber, am Ende konnte dem Experten ein umfangreicher und detaillierter IPA Bericht überreicht werden.

Erzielte Note

Meine Arbeit erzielte eine 5.7, die zweitbeste IPA- Note im Kanton Zürich. Es gibt sicher noch tausend andere Möglichkeiten wie man seine IPA aufbaut, eine Möglichkeit ist die Meinige.

Den vollständigen IPA-Bericht findest du unter diesem Link

Den vollständigen IPA-Bericht findest du unter diesem Link